Die 8 Schritte guter Entscheidungen
MĂ€rz 31st, 2010 Leadership| No Comments »Eine der wichtigsten aber in vielen FĂ€llen vernachlĂ€ssigte Aufgabe von FĂŒhrungskrĂ€ften ist es Entscheidungen zu treffen. Im Recruiting, in der EinfĂŒhrung bestimmter Management Methoden, Businessprozesse oder Softwaresysteme, in der Budgetverteilung oder aber bei ganz alltĂ€glichen Entscheidungen … immer wieder geht es darum eine VerĂ€nderung herbeizufĂŒhren deren Implikationen gut durchdacht werden sollten.
Fredmund Malik beschreibt in seinem Buch “FĂŒhren, Leisten, Leben” einen sehr einfachen aber umso durchdachteren Prozess, den jede gute Entscheidung durchlaufen sollte. Im grunde basiert dieser Prozess auf 8 aufeinanderfolgende Schritte, von denen allerdings keiner ausgelassen werden sollte, auch nicht bei scheinbar sehr einfachen Entscheidungen oder NebensĂ€chlichkeiten:
- PrÀzise Bestimmung des Problems
- Spezifikation der Anforderungen, die die Entscheidung erfĂŒllen muss
- Herausarbeiten aller Alternativen
- Analyse der Risiken und Implikationen jeder Alternative
- Festlegung der Grenzbedingungen
- Entschluss selbst
- Einbau der Realisierung in die Entscheidung
- Etablieren von Feedback, Follow-Up und Follow-Through
Ich möchte kurz auf die einzelnen Schritte eingehen.
1. PrÀzise Bestimmung des Problems
Es ist wichtig sich bei der Problembestimmung nicht mit Symptomen oder Meinungen zufrieden zu geben. Es geht darum die wahren Ursachen und Tatsachen aufzudecken die eine Entscheidung erfordern. Man sollte sich die wichtige Frage stellen: Worum geht es hier wirklich? Bei der Beantwortung muss man sich Zeit lassen um die Antwort nicht zu schnell und leichtfertig zu geben. Der Grund: Von einem falsch verstandenem Problem kann man nie (oder nur zufÀllig) zu einer richtigen und nachhaltigen Entscheidung gelangen.
2. Spezifikation der Anforderungen
Hier geht es um die vollstĂ€ndige und prĂ€zise Herausarbeitung der Anforderungen und Kriterien denen die zu treffende Entscheidung entsprechen muss. Es ist wichtig die folgende Frage zu beantworten: Worum geht es hier wirklich? Und nicht etwa: Was ist am einfachsten, was am angehmsten, leichtesten oder fĂŒr mich am besten? Dabei ist geht es aber nicht um den Maximalzustand sondern um den Minimalen Idealzustand. Zwei Prinzipien stecken darin: 1. Die Anforderungen mĂŒssen das Minimum beschreiben. Alles was darĂŒber hinaus gilt ist zwar willkommen aber nicht unbedingt benötigt. Und 2. Es geht um den Idealzustand. Kompromisse sollten aussen vor gelassen werden. Man kommt noch frĂŒh genug zu Kompromissen.
3. Suche nach Alternativen
Bei der Suche nach Alternativen sollte man zwei gÀngige Fehler vermeiden:
- Mit den ersten, einleuchtenden Alternativen zufrieden geben. Wirksame Leader wissen, dass es immer noch mehr Alternativen gibt und zwingen sich und ihr Mitarbeiter dazu sich nicht sofort zufrieden zu geben, sondern immer weiter zu suchen und den gesamten Horizont zu betrachten.
- Die Null Variante, den Status Quo ausschlieĂen. Der heutige Stand ist zwar nicht der beste (deshalb will man ja eine Entscheidung fĂ€llen) sollte aber niemals aus dem Optionenraum ausgeschlossen werden.
4. Durchdenken der Risiken und Implikationen jeder Alternative
Dies ist der arbeitsintensivste Schritt. ZunĂ€chst gilt es ein Framework zu modellieren bzw. auszuwĂ€hlen und anschlieĂend umfassend und genau mit objektiven Inhalten zu fĂŒllen.
5. Festlegung von Grenzbedingungen
Nachdem man die Informationen zu den einzelnen Alternativen gesammelt und eingeordnet hat gilt es die IntegrationsflĂ€che - die Prozesse, Abteilungen, Systeme, Strukturen, Personen etc. - zu analysieren und nach Grenzbedingungen und AusschluĂkriterien zu suchen.
6. Der Entschluss selbst
Man kann nur zu einem Entschluss gelangen, wenn man die ersten 5 Schritte durchlaufen hat. Man muss sich sicher sein, dass weitere Analysen und Studien nicht bringen. Aber: Trotz aller gesammelten Informationen ist es auch ratsam auch auf einen sehr gĂŒnstigen Berater zu hören: Seine eigene innere Stimme.
7. Realisierung der Entscheidung
Laut Malik ist es 10 Mal schwieriger eine Entscheidung zu realisieren, als den Entschluss zu fassen. Aber: Man kann erst von einem Entschluss sprechen, wenn es sichtbare Ergebnisse gibt. Ohne Ergebnisse hat man lediglich gute Absichten - aber nicht mehr. Deshalb gilt: Die MaĂnahmen, die fĂŒr die Realisierung wichtig sind, sollten festgelegt und aufgeschrieben werden. Aber das Aufschreiben allein reicht nicht. FĂŒr jede MaĂnahme muss eine Person die Verantwortung tragen, und fĂŒr die Umsetzung muss es Termine und Deadlines geben. Denn: Am Ende des Tages werden EntschlĂŒsse durch den Terminbezogenen Vollzug von MaĂnahmen durch Personen realisiert.
8. Etablierung von Feedback, Follow-Up und Follow-Through
Wenn eine Entscheidung getroffen wurde muss die Person / mĂŒssen die Personen, die Owner der Entscheidung sind der Realisierung nachgehen. Personen, die an der Realisierung arbeiten mĂŒssen regelmĂ€Ăiges Feedback ĂŒber den Gesamtstatus, die Anforderungen, Ergebnisse und Erfahrungen anderer MaĂnahmen erhalten. Die Finalisierung bzw. die Erreichung von Ergebnissen muss kontrolliert werden ohne dabei die Verantwortlichkeit der Umsetzer zu unterwandern. Es geht um Koordination, Information und weitere Entscheidungen sobald sich in der Umsetzung Probleme zeigen.
Where is it? Standardized Data Models for persons customers and organizations
Juli 14th, 2009 Innovation| 2 Comments »I just ask myself why there are no initiatives to develop standardized data models for customer and organizational data - maybe I didn’t find it yet. But, wouldn’t it be such an improvement to not just talk about databases or data stores but about MDM stores. Don’t get me wrong, I do not think about building another CRM system with another “best data model“. I think about finding something in between providing applications and infrastructural engines. An commercial computing infrastructure which implicitly contains all the basic data models such as “Customer”, “Organization“, “Product” and so on. This would lead to a boost in interoperability of systems, data quality, …
What do you think. Right now its just a thought while listening to a talk of Adrian Cole of jcloud….
Semantic Web + Master Data Management = Huge Innovation Oportunities?
Juli 3rd, 2009 Innovation, Research| 3 Comments »Some weeks ago, I participated in a workshop about the Semantic Web at the FU Berlin, which was quite interesting. During that day I begun to ask myself how it could be possible to connect the systems used for Managing Business Master Data with the idea of the semantic web to build a corporate data web which solves all the integration and retrieval problems Data Warehouses, OLAP, ETL (…) EAI, SOA, and Idenity Resolution Systems shall solve.
The more I thought about that idea the more I was confident that this will be a huge trend within the next 5 to 10 years. With RDF, Tripple Stores and their brothers and sisters enterprises will be able to connect the data within silos with the data of other silos. They will be able to retrieve external data and connect it on the model level by just extending and or transforming the underlying moder graphs. This idea, as any other idea isn’t new, as this link of IBM Research shows, but its still the very beginning of a fundamental swith in thinking about and handling corporate data: Humans and Maschines will be able to walk the graphs of data, identify relations between unknown entities and generate hypotheses and assumptions about the real world facts by just allowing the data to be connected by meaning and relationships; its just like it is in the real world.
To complete this post, I wanna give you an impressive List of videos and podcasts about the semantic web. Happy Watching:
http://www.semanticfocus.com/blog/entry/title/302-semantic-web-videos-and-podcasts/
Data becomes Knowledge through Data Exploration.
Juni 23rd, 2009 Uncategorized| No Comments »Ever heard about Freebase Parallax? Just watch this video and be amazed
Freebase Parallax: A new way to browse and explore data from David Huynh on Vimeo.
Atizo.com - Eine “open innovation” Plattform.
Juni 23rd, 2009 Innovation, Websites| 1 Comment »
Am Samstag bin ich in der “brand.eins” auf einen Artikel gestoĂen, der mich sehr interressiert hat. Es ging dabei um
eine neue Online-Platform aus der Schweiz. ZunĂ€chst einmal ein ganz typischer Artikel: Ein text mit vielen Buzzwords und ein schwart-weiĂ Foto eines 28 JĂ€hrigen GrĂŒnders und GlĂŒckspilz, der auch Student der BWL im 13. Semester sein könnte…
Aber hier ging es um den Versuch den Ansatz der “Offenen Innovation”, den ich zufĂ€llig auch gerade in Buchform zu verstehen versuche (Amazon - Open Innovation), in eine pfiffige Web2.0 Web-Anwendung zu packen: Atizo.com
Hier können Unternehmen Projekte einstellen zu denen die Mitglieder von Atizo fleiĂig Gedanken, Ideen und Konzepte beitragen. Innovation durch Crowd-Sourcing. Ein sehr spannender Ansatz, wie ich finde. So sucht beispielsweise BRAUN nach der “TraumkĂŒchenhilfe” und die Schweizer Post-Finance nach innovativen B2C Marketing-Ansprachen oder Features fĂŒr’s Online-Banking.
Die Frage, die sich mir stellt: Ist das der Anfang einer besseren Welt, da die Ideen der Menschen plötzlich wahrgenommen und umgesetzt werden oder ist das am Ende nur die Möglichkeit fĂŒr Unternehmen noch schneller, noch effizienter und vor allem kostengĂŒnstiger (Die PrĂ€mien fĂŒr die beste Idee bewegen sich um die 2000 Euro) an Ideen und KonzeptvorschlĂ€ge zu kommen?
Envisioning the future
Mai 13th, 2009 Innovation| No Comments »Microsoft is definately not the kind of software company where I woukd see any future innovations, but this video is made quite nice:
New URL for this Blog
April 15th, 2009 General| No Comments »Hey folks. There is little time to write new posts at the moment. I have to prepare for a detailed IT System certification process R24, the company I work for, will go through next week. Anyway, just for notification: This Blog is now accessible via www.codovation.com.
Web 3.0 is coming.
April 4th, 2009 Innovation, Websites| 1 Comment »At Web2.0 Expo Tim O’Reilly makes an interesting Key Note speech where he anticipates what Web3.0 will be all about. He compares the Web’s life cycle with the growing of a new born baby. As for the baby for Web1.0 there were loads of information that couldn’t be understood or connected. After a few month the oral phase makes the world interactively plumbable, i.e. the baby sticks things in it’s mouth and discovers that there are differences between materials and so on. This is where Web2.0 started. Today the Web is a child that can play - having fun discovering things, enjoy the information….
Web3.0 is the phase of going to school. The Web will really understand the matters of the world by adding sense throug the semantic web and related technologies. There is the mobile web and the social web…. It’s interesting where the Web will beam us in the near future. O’Reilly says: Web2.0 + The World = The World squared. We’ll see…
Mining Mass Opinions: International Workshop in Hong Kong
MĂ€rz 30th, 2009 General, Innovation, Knowledge| 2 Comments »Leider ist der Eintrag nur auf English verfĂŒgbar.
![Reblog this post [with Zemanta]](http://img.zemanta.com/reblog_e.png?x-id=fcad5f97-be31-4a85-b418-5ca864180fc5)





